Romantische Unterkunft in Häusern
mitreicher Geschichte

Dienstleistungen

Geschlossener Parkplatz + Frühstück

Direkt bei der Pension steht Ihnen ein eigener Parkplatz zur Verfügung. Jedes Zimmer hat seinen Stellplatz. Sie können das Frühstück im gemütlichen Speiseraum oder im Garten genießen.

Fahrradaufbewahrung + Weintheke

Im Garten steht ein Gartenhaus zur Aufbewahrung von Fahrrädern für Sie bereit. Die Weintheke mit Selbstbedienung steht Ihnen 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Sie können dort ausgezeichnete Weine von der Kellerei Moravíno s.r.o. finden.

Wi-Fi + Kamin + Klimaanlage

In der ganzen Pension ist kostenloses Wi-Fi vorhanden. Einige Zimmer sind mit Kamin sowie mit Klimaanlage ausgestattet.

Standort

Die Pension Baltazar befindet sich im ehemaligen jüdischen Viertel, am unteren Rand der malerischen Husova-Straße. Diese Straße ist ein Bestandteil der unter Denkmalschutz stehenden Altstadt. Alte jüdische Häuser lassen hier eine bezaubernde Szenerie entstehen, die von dem mächtigen Hüter der Stadt und ihrer Umgebung, dem altertümlichen Schloss der Dietrichsteiner, überwacht wird. Dieser Stadtteil gehört mit Recht zu den schönsten Dominanten der Stadt und gerade hier können Sie unsere stilvolle Unterkunft genießen.

Die erste schriftliche Erwähnung über Mikulov stammt aus dem Jahr 1173. Schon im Jahr 1414 hatte Mikulov rund 2500 Einwohner. Die Stadt Mikulov als herrschaftliches Verwaltungszentrum wurde in den Jahren 1249 bis 1560 unter den Liechtensteinern ausgebaut. Von 1575 bis 1945 regierte hier das Haus Dietrichstein, unter dessen Einfluss die Stadt ihre größte Blüte erreichte. Als herausragende Persönlichkeit der Stadtgeschichte gilt Franz Seraph von Dietrichstein, Olmützer Bischof, Kardinal und Fürst. Ihm ist es zu verdanken, dass die kleine Provinzstadt vorübergehend zum Zentrum Mährens wurde. Seine Vorliebe für italienische Renaissancekultur und die sich daraus ergebende Wahl der Architekten sowie der Baumeister verliehen der Stadt einen neuen Charakter.

Geschichte

Die ältesten erhaltenen Aufzeichnungen über das Haus beziehungsweise die Parzelle, auf welcher das Haus steht, stammen vom 24. Juli 1847. Die erste erhaltene Aufzeichnung in den Grundbüchern über die Besitzer der Liegenschaft stammt aus dem Jahr 1873. In diesem Jahr wurde dem Kaufvertrag zufolge das Eigentumsrecht im Wert von 3.000 Gulden zu Gunsten von Theresie Fehl eingetragen. 

Daraus kann hergeleitet werden, dass der eigentliche Bau im Zeitraum zwischen diesen Jahren stattfand. Diese Tatsache wird auch durch die städtischen Pläne aus den Jahren 1826 und 1847 bestätigt, als an Stelle des bestehenden Objektes eine Baulücke eingezeichnet ist. Der Bau musste also nach 1847 fertig gestellt werden. Ob Theresie Fehl tatsächlich die erste Besitzerin und somit auch die Bauherrin des Hauses war, ist aus den erhaltenen Dokumenten nicht ersichtlich. Weitere Eigentümer der Liegenschaft wurden 1908 die Ehegatten Engelsmann. 

Die jüdische Geschichte der Einwohner endet im Jahr 1933, als das Haus durch das Ehepaar Salášek erworben wurde. Aus dieser Zeit kommen auch die ältesten erhaltenen Zeichnungen und Vermessungen. Ein trauriges Kapitel in seiner Geschichte war das Jahr 1945, als das Haus durch den tschechoslowakischen Staat beschlagnahmt wurde. Gemäß dem Beschluss des Ansiedlungsamtes wurde das Eigentumsrecht 1949 zu Gunsten der neuen Ansiedler der Stadt Mikulov einverleibt. Mit diesem Augenblick beginnt die neuzeitliche Geschichte des Hauses.

Architektur

Dieses zweigeschossige Haus stellt ein überdurchschnittliches Bauwerk im sehr späten klassizistischen Stil, dem Zeitraum von der Mitte bis zu drittem Viertel des 19. Jahrhunderts, dar. Zu den wertvollsten Elementen der Innenräume des Hauses zählen: Fliesen aus Natursteinen auf dem Treppenpodest, die Eichenholztreppe zum Obergeschoss samt des eisernen Handlaufs mit rundem Querschnitt, klassizistische Veränderungen der Inneneingänge, verglaste Veranda in Kombination des Fachwerks mit Holzkonstruktion, hergestellt auf einem hohen Niveau des damaligen Tischlerhandwerks. Diese Veranda ist mit einem Sicherheitsrolladen aus Wellblech geschlossen. Bei den baulichen Änderungen der Liegenschaft wurde ein ca. 10 Meter langer gewölbter, aus Ziegeln und muscheligem Kalkstein erbauter Keller entdeckt. Ein historisch wertvolles Element im Gartenbereich ist der alte jüdische Steinbrunnen.

Wer steht hinter den Häusern mit Seele?

Vor allem Menschen, die ihren Traum, ihre Idee verwirklichen konnten. Der Zufall wollte es, dass wir Ende 2006 die Möglichkeit hatten die Schönheiten von Telč kennen zu lernen. Das märchenhaft malerische Städtchen hat mich und meine Frau so sehr gepackt, dass wir uns entschieden haben seine Schönheit nicht nur als Touristen sondern als Eigentümer eines der prachtvollen Häuser direkt auf dem Marktplatz zu genießen. Die Gelegenheit hat sich 2007 geboten. Durch den Kauf des historischen Hauses Nr. 56 konnten wir tiefere Einblicke in seine Geschichte, die bauliche Entwicklung und insbesondere in die Schicksale der Leute, die hier über Jahrhunderte gelebt und das Haus mitgestaltet hatten, nehmen. Jede Generation hat hier ihre unauslöschbare architektonische Spur, ihre Geschichte und ihre Seele hinterlassen. Das hat uns sehr berührt. Ein wichtiger Meilenstein war das Jahr 2008, als wir mit meiner Frau unser langjähriges Arbeitsverhältnis beendet haben und über unser weiteres Leben nachgedacht haben. Der ältere Sohn Michal hat ihn Hochschulabschluss gemacht und nach einem Job gesucht. Damals ist die Entscheidung gefallen ein familiengeführtes Unternehmen im Fremdenverkehrbereich aufzubauen und unsere Faszination von altertümlichen Orten mit Genius Loci in einem Projekt der Unterkunft in historischen Häusern zu verkörperlichen. Im Jahr 2009 konnten wir weitere unter Denkmalschutz stehende Häuser in Český Krumlov und Mikulov erwerben.

Es wurde die Gesellschaft Athanor CZ s.r.o. gegründet, die unser unternehmerisches Vorhaben in einen formalen Rahmen gesetzt hat. Technische und administrative Voraussetzungen für die unternehmerische Tätigkeit wurden somit geschafft. Die Idee musste nur noch ins Leben gerufen werden. Mit der Öffnung der Pension Baltazar in Mikulov am 9.3.2009 ist der Traum wahr geworden. Am 1.1.2010 wurde das Chornitzer-Haus in Telč in Betrieb genommen und am magischen Tag, dem 11.11.2011, wurde die Pension Athanor in Český Krumlov eröffnet. In Anbetracht dessen, dass man beabsichtigt hat ein Familienprojekt zu entwickeln, ist offensichtlich, dass

die entscheidende Rolle bei der Umsetzung des Vorhabens das Familienteam gespielt hat, das 2011 mit unserem jüngsten Sohn Martin verstärkt wurde. Trotzdem erwähnen wir gerne auch einige Partner, die sich an Projektgestaltung maßgeblich beteiligt haben. Es handelt sich insbesondere um den Architekten David Maliňák, der die Innenräume unserer Häuser in Telč und Český Krumlov entworfen hat, Herrn Václav Pelikán von der Baufirma Status Pelhřimov und Herrn Karel Mikala von der Tischlerei KMT Míškovice. Im Wörterbuch können wir nachschlagen, dass Genius Loci ein lateinischer Begriff für den „Geist des Ortes“ ist. In der römischen Mythologie war mit Genius Loci jedoch ein Schutzgeist gemeint. Es ist schon fast 10 Jahre her, als unsere Faszination von altertümlichen Orten die Idee entstehen ließ in historische Häuser mit Seele zu investieren. Es sieht so aus, dass die römische Mythologie nicht gelogen hat und unser Schutzgeist nach wie vor für uns da ist. Ein Beweis dafür sind unsere zufriedene und immer wieder zurückkehrende Gäste. Wir hoffen, dass es weiterhin der Fall sein wird. Natürlich müssen auch wir, unsere ganze Familie, Hand ans Werk legen. Wir müssen unseren Schutzgeist schonen.

Viele schöne Erinnerungen an den Aufenthalt in den Häusern mit Seele wünschen

 

Helena und Rudolf Jílek

Besuchen Sie unsere Häuser

Appartements Athanor

Die Pension Athanor befindet sich auf dem malerischen Plešivec-Platz nur 300 Meter von der historischen Altstadt von Český Krumlov entfernt, die seit 1992 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht. Winklige Gassen, romantische Ecken und ein einzigartiges Ensemble von Bürgerhäusern, das alles ist Český Krumlov.

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Chornitzer Haus

Das Chornitzer Haus steht inmitten des schönsten Marktplatzes unserer Heimat, des Zacharias-von-Neuhaus-Platzes in Telč. Dadurch, dass der historische Stadtkern sein anmutiges Erscheinungsbild aus den Zeiten des Zacharias behalten hat, wurde er 1992 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

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Pension Baltazar

Die Pension Baltazar befindet sich im ehemaligen jüdischen Viertel der Stadt Mikulov, am unteren Rand der malerischen Husova-Straße. Diese Straße ist ein wichtiger Bestandteil der unter Denkmalschutz stehenden Altstadt. Alte jüdische Häuser lassen hier eine bezaubernde Szenerie entstehen, die von dem mächtigen Hüter der Stadt Mikulov, dem altertümlichen Schloss der Dietrichsteiner, überwacht wird.

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Adalbert Residenz

Die Residenz Adalbert befindet sich im Städtchen Valtice, im unteren Teil der Winzergasse Josefská. Valtice ist eine kleine Winzerstadt, die sich als die „Hauptstadt des Weins“ rühmt. Valtice und seine Umgebung sind Bestandteil des Parkareals Lednice-Valtice, das im Jahre 1996 auf der Liste des UNESCO-Welterbes registriert wurde.

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