Adresse:
Husova 44, 692 01 Mikulov
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romantische Unterkunft in Häusern mit reicher Geschichte

Dienstleistungen

Geschlossener Parkplatz + Frühstück

Direkt bei der Pension steht Ihnen ein eigener Parkplatz zur Verfügung. Jedes Zimmer hat seinen Stellplatz. Sie können das Frühstück im gemütlichen Speiseraum oder im Garten genießen.

Fahrradaufbewahrung + Weintheke

Im Garten steht ein Gartenhaus zur Aufbewahrung von Fahrrädern für Sie bereit. Die Weintheke mit Selbstbedienung steht Ihnen 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Sie können dort ausgezeichnete Weine von der Kellerei Moravíno s.r.o. finden.

Wi-Fi + Kamin + Klimaanlage

In der ganzen Pension ist kostenloses Wi-Fi vorhanden. Einige Zimmer sind mit Kamin sowie mit Klimaanlage ausgestattet.

Standort

Die Pension Baltazar befindet sich im ehemaligen jüdischen Viertel, am unteren Rand der malerischen Husova-Straße. Diese Straße ist ein Bestandteil der unter Denkmalschutz stehenden Altstadt. Alte jüdische Häuser lassen hier eine bezaubernde Szenerie entstehen, die von dem mächtigen Hüter der Stadt und ihrer Umgebung, dem altertümlichen Schloss der Dietrichsteiner, überwacht wird. Dieser Stadtteil gehört mit Recht zu den schönsten Dominanten der Stadt und gerade hier können Sie unsere stilvolle Unterkunft genießen.

Die erste schriftliche Erwähnung über Mikulov stammt aus dem Jahr 1173. Schon im Jahr 1414 hatte Mikulov rund 2500 Einwohner. Die Stadt Mikulov als herrschaftliches Verwaltungszentrum wurde in den Jahren 1249 bis 1560 unter den Liechtensteinern ausgebaut. Von 1575 bis 1945 regierte hier das Haus Dietrichstein, unter dessen Einfluss die Stadt ihre größte Blüte erreichte. Als herausragende Persönlichkeit der Stadtgeschichte gilt Franz Seraph von Dietrichstein, Olmützer Bischof, Kardinal und Fürst. Ihm ist es zu verdanken, dass die kleine Provinzstadt vorübergehend zum Zentrum Mährens wurde. Seine Vorliebe für italienische Renaissancekultur und die sich daraus ergebende Wahl der Architekten sowie der Baumeister verliehen der Stadt einen neuen Charakter.

Geschichte

Die ältesten erhaltenen Aufzeichnungen über das Haus beziehungsweise die Parzelle, auf welcher das Haus steht, stammen vom 24. Juli 1847. Die erste erhaltene Aufzeichnung in den Grundbüchern über die Besitzer der Liegenschaft stammt aus dem Jahr 1873. In diesem Jahr wurde dem Kaufvertrag zufolge das Eigentumsrecht im Wert von 3.000 Gulden zu Gunsten von Theresie Fehl eingetragen. 

Daraus kann hergeleitet werden, dass der eigentliche Bau im Zeitraum zwischen diesen Jahren stattfand. Diese Tatsache wird auch durch die städtischen Pläne aus den Jahren 1826 und 1847 bestätigt, als an Stelle des bestehenden Objektes eine Baulücke eingezeichnet ist. Der Bau musste also nach 1847 fertig gestellt werden. Ob Theresie Fehl tatsächlich die erste Besitzerin und somit auch die Bauherrin des Hauses war, ist aus den erhaltenen Dokumenten nicht ersichtlich. Weitere Eigentümer der Liegenschaft wurden 1908 die Ehegatten Engelsmann. 

Die jüdische Geschichte der Einwohner endet im Jahr 1933, als das Haus durch das Ehepaar Salášek erworben wurde. Aus dieser Zeit kommen auch die ältesten erhaltenen Zeichnungen und Vermessungen. Ein trauriges Kapitel in seiner Geschichte war das Jahr 1945, als das Haus durch den tschechoslowakischen Staat beschlagnahmt wurde. Gemäß dem Beschluss des Ansiedlungsamtes wurde das Eigentumsrecht 1949 zu Gunsten der neuen Ansiedler der Stadt Mikulov einverleibt. Mit diesem Augenblick beginnt die neuzeitliche Geschichte des Hauses.

Architektur

Dieses zweigeschossige Haus stellt ein überdurchschnittliches Bauwerk im sehr späten klassizistischen Stil, dem Zeitraum von der Mitte bis zu drittem Viertel des 19. Jahrhunderts, dar. Zu den wertvollsten Elementen der Innenräume des Hauses zählen: Fliesen aus Natursteinen auf dem Treppenpodest, die Eichenholztreppe zum Obergeschoss samt des eisernen Handlaufs mit rundem Querschnitt, klassizistische Veränderungen der Inneneingänge, verglaste Veranda in Kombination des Fachwerks mit Holzkonstruktion, hergestellt auf einem hohen Niveau des damaligen Tischlerhandwerks. Diese Veranda ist mit einem Sicherheitsrolladen aus Wellblech geschlossen. Bei den baulichen Änderungen der Liegenschaft wurde ein ca. 10 Meter langer gewölbter, aus Ziegeln und muscheligem Kalkstein erbauter Keller entdeckt. Ein historisch wertvolles Element im Gartenbereich ist der alte jüdische Steinbrunnen.

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Doppelzimmer mit Kamin

Belegung: 2-3 PersonenGröße: 35 m2
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Doppelzimmer mit Badewanne

Belegung: 2 PersonenGröße: 20 m2
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Doppelzimmer mit Dusche

Belegung: 2-3 PersonenGröße: 25m2
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Dreibettzimmer

Belegung: 3-4 PersonenGröße: 35m2
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Doppelzimmer VIP mit Badewanne

Belegung: 2-3 PersonenGröße: 40m2
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Appartement mit Kamin

Belegung: 4-5 PersonenGröße: 60m2
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